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Viva Media sehr günstig bewertet 23.05.2001
Die Telebörse-online
Nach Ansicht der Analysten von Die Telebörse-online sind die Aktien der Viva Media AG (WKN 617106) sehr günstig bewertet.
Die Viva Media AG habe 5 Prozent an dem italienischen Musik-TV-Sender Rete A gekauft. Der Vertrag enthalte die Option, bis zum Oktober 2001 einen zusätzlichen 55-prozentigen Anteil an Rete A zu erwerben und damit die Mehrheit an dem Sender zu übernehmen. Einen genauen Preis habe das Unternehmen nicht bekannt gegeben, jedoch dementiere CEO Dieter Gorny den geschätzten Kaufpreis für den Anteil auf 4 bis 6 Millionen Euro. Die Akquisition sei mit Cash finanziert worden, so dass die liquiden Mittel laut Investor Relations Abteilung bei 57 Millionen Euro liegen.
Viva Media AG setze auf Expansion und sehe in der italienischen Akquisition eine gute Gelegenheit, zumal sie damit den Konkurrenten MTV ausgebootet haben, der bislang als Kooperationspartnerauf der Rete A-Frequenz sende.
Viva Media lebe größtenteils von der Werbung, knapp 90 Prozent des Umsatzes würden mit TV-Spots erwirtschaftet. Italien sei der drittgrößte TV-Werbemarkt in Europa (Volumen in 2000 ca. 4,7 Mrd. Euro) und öffne so Wachstumschancen für die wirtschaftliche Entwicklung der VIVA Gruppe. Viva Musik-TV sei engagiert in Deutschland, in der Schweiz, in Polen, in Österreich und in Ungarn. In Italien wolle Viva Marktführer werden und rechne damit in zwei bis drei Jahren hier den Break Even zu erreichen und so positiv zum Ergebnis der Gruppe beitragen. Das könne sich mittelfristig auf den Kurs positiv auswirken. Die vorläufigen Ergebnisse für das 1. Quartal würden einen Umsatzanstieg um 11,4 Prozent auf 12,3 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr ausweisen.
Die konsequente Expansionsstrategie koste das Unternehmen, deshalb müsse Viva die Kosten im Blick halten.
Viva Media notiere nahe dem Jahrestief und sei damit sehr günstig bewertet. Der Wert habe seit Anfang Mai charttechnisch gesehen einen Boden ausgebildet und tendiere seit einigen Tagen leicht nach oben. Für spekulative Anleger sei die Aktie mittelfristig interessant. Käufe wegen des geringen Streubesitzes (23,5 Prozent; 1 Million Stammaktien) streng limitieren und einen Stopp-loss bei 9 Euro setzen.
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